Presse


Poetisches Stück mit Brisanz:
Theaterschule zeigt „Kasimir und Karoline

Von: Eva Onkels

Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und Beziehungsprobleme, dazu eine aufgeheizte politische Stimmung, die in einer großen Katastrophe enden könnte. Moderner könnte ein Theaterstück kaum sein – dabei ist „Kasimir und Karoline“ von Ödön Horvath rund 85 Jahre alt. 1932 war die Uraufführung des Stückes, das Roman Kohnle als „poetisches Volksstück“ bezeichnet.

Kohnle ist Regisseur der neuen Produktion „Kasimir und Karoline“ der Theaterschule Aachen für Schauspiel, Regie und Musical.

Das Stück erzählt die Geschichte von Kasimir und Karoline und nimmt dabei viele Dinge gleichzeitig ins Auge: den Einzelnen, die Einsamkeit, die Verwundbarkeit, die Gesellschaft, in der die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird und in der auf komplizierte Fragen einfache Antworten gesucht und gegeben werden. Karoline möchte zum Oktoberfest, Kasimir jedoch nicht, denn er hat gerade seine Anstellung verloren; nach feiern ist ihm nicht zu Mute.

Dennoch geht das Paar und verliert sich auf dem Fest. Karoline lernt den Landgerichtsdirektor Speer (Anne Joeris) und den Kommerzienrat Konrad Rauch (Lydia Bur) kennen. Doch die beiden Herren haben lediglich ein erotisches Interesse an ihr und kommunizieren dies, wenn sie unter sich sind, auch deutlich. Der junge Schürzinger (Thilo Metzger) dagegen ist ehrlich an ihr interessiert, aber zu eingeschüchtert von seinem Arbeitgeber Rauch.

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„Unschuld“: Ein Stück von trauriger Aktualität
Aachen.
Flucht, wachsender Populismus, ein Amoklauf – Dea Lohers Drama „Unschuld“ hat seit seiner Entstehung 2003 noch erheblich an trauriger Aktualität zugenommen. Die Aachener Theaterschule inszeniert das episodenhafte Stück nun im „Space“ des Ludwig Forums. Was bei all den düsteren Themen trotzdem nicht zu kurz kommt, ist der Witz.

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Aachener Zeitung, 08.02.2017 oder
Aachener Nachrichten, 08.02.2017


Herz gegen Verstand:
Theaterschule Aachen zeigt „Der Menschenfeind“


Herz gegen Verstand: Theaterschule Aachen zeigt „Der Menschenfeind“ - Aachen.
Ein Leben ohne Heuchelei und den Druck, ständig eine Rolle zu spielen, um in der Gesellschaft akzeptiert zu werden – ein Ideal, das heute noch so aktuell ist wie es zu Molières Zeiten war. Die Schüler der Theaterschule Aachen für Schauspiel, Regie und Musical zeigen ab 27. Januar ihre Interpretation von „Der Menschenfeind“.

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Aachener Zeitung, 25.01.2017



Aachener Nachrichten, 25.01.2017


AZ 02.06.2016




AN 03.06.2016



Radio amA lex
03.06.2016



Kino in Aktion: Die Prüfung & Fast Faust
Wenn das Kino zur Theaterbühne wird

Den Filmstart als Anlass, präsentieren das APOLLO KINO&BAR und die THEATERSCHULE AACHEN – FÜR SCHAUSPIEL UND REGIE das besondere Kinoerlebnis am 22.05.2016 um 20:15 Uhr
mit einführender Theateraufführung FAST FAUST anschließendem Film DIE PRÜFUNG und abschließendem Publikumsgespräch mit den Studierenden und Dozenten der Theaterschule Aachen.

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AN 26.04.2016
„Ein Sommernachtstraum“: Amüsantes Verwirrspiel um die Liebe
Von: Nina Krüsmann
„Dieses Zeug hier macht dich scharf!“ Mit diesem Satz und seinem Zaubersaft setzt Puck die Kette von Liebesverwicklungen in Gang, die dazu führt, dass sich die jungen Liebenden die ganze Nacht in allen nur erdenklichen Paarungen kreuz und quer durch den Wald jagen. Für den Zuschauer ist viel Vergnügen garantiert.
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AZ 23.04.2016
Ein impulsiver und fesselnder Klassiker

Von: Tessa Bräutigam
Aachen. Impulsiv und fesselnd: Als Zuschauer wird man bei der Premiere von William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ der Theaterschule Aachen, Schleswigstraße 15, am Samstag um 19 Uhr, in die Welten der Liebenden und Handwerker hineingezogen.
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23.04.2016
Radio am Alex

Die Theaterschule Aachen präsentiert "Ein Sommernachtstraum"
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AN/AZ 26.02.2016
„Aufbruch“ in Kunst und Kommunikation

Von: Ingrid Peinhardt-Franke
Aachen. Der Blick auf ein aufgewühltes Meer mit hohen Wellen ist das erste, was der Betrachter in der Ausstellung sieht. „Das ist das, was die Flüchtlinge, die in den Schlauchbooten über das Meer kommen, als erstes erleben, wenn sie ihr Land verlassen“, sagt die Malerin Gerda Zuleger.
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24.02.2016
hey nickelodeon

Nickelodeon besuchte den Jugendclub der Theaterschule



AN/AZ 13.02.2016
Spielen wie die Hörenden

Aachen.
Martina Degner sitzt mit ernster Miene im Auto. Sie und ihre Partnerin haben eine Leiche im Kofferraum und eine Pistole im Handschuhfach. Degner spricht mit ihren Händen. Sie macht große Bewegungen mit ihren Armen, gebärdet sich ausdrucksstark. Es ist klar: Die Kollegin fährt zu schnell. Viel zu schnell. Und bald werden die beiden von der Polizei angehalten – dabei sind die Gesetzeshüter das Letzte, was die beiden jetzt gebrauchen können.
Artikel über den Schauspielkurs in Gebärdensprache
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AZ 12.02.2016
Ein altes Stück von brennender Aktualität

Studenten der Theaterschule spielen moderne Form von ”Nathan der Weise"
Nach den Vorstellungen Einladung zur Begegnung
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Radio @m Alex
Podcast zu „Nathan der Weise”
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Antenne AC
Zuschauerreaktioenen zu „Nathan der Weise”
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Video zu „Die Laune des Verliebten” und „Amphytrion”
Quelle:
Aachener Nachrichten / Stephan Kreutz



AN 14.01.2016
Die Sorgen der Liebe bei Goethe und Kleist


AZ 14.01.2016
Ruf der Liebe im Doppelpack

Theaterschule Aachen: Ruf der Liebe im Doppelpack
Von: Eva Onkels
Aachen. „Ach, warum muss mein Herz so voll von Liebe sein“, seufzt die junge Amine, gespielt von Berna Kilicli. Besonders schwierig ist das dann, wenn der Auserkorene so eifersüchtig ist wie Eridon, ein Schäfer, in den sich Amine verguckt hat.

Johann Wolfgang von Goethes „Die Laune der Verliebten“, eines seiner ersten vollendeten Werke, ist eines von zwei Stücke, das von den Schülern der Theaterschule Aachen für Schauspiel und Regie am Donnerstag aufgeführt wird.

Es ist auf der einen Seite hoffnungslos romantisch, wirkt aber auf der anderen Seite geradezu mahnend und fordert Schauspieler und Publikum. Der Einakter ist ein sogenanntes Schäferspiel und dauert gerade einmal 25 Minuten. Spannend an der Inszenierung ist vor allem die Besetzung. Vorgesehen sind für die Rollen von Eridon, Amine, Egle und Lamon vier Darsteller, die Theaterschule führt sie mit sieben auf.

Eridon und Lamon werden von den selben drei Männern gespielt, und auch die Rolle der Egle ist auf drei Frauen verteilt. Die ist zwar, wie Regisseur Roman Kohnle, gleichzeitig Dozent an der Schule, betont, „keine ganz neue Idee“, aber eine, die spannend ist und Schwerpunkte anders setzen kann.

Direkte Sprache
„Ein sehr wesentlicher Grundgedanke an der Aufteilung ist, die schwierigen Texte in direkte Sprache aufzubrechen.“ Denn Goethes Werk ist vollständig gereimt und hält sich an ein strenges Versmaß. Das erfordert auch von den Schauspielern einiges, droht man doch, schnell in gedichtstypisches Leiern zu verfallen und dem Text so jede Verständlichkeit zu rauben.

Das zweite Stücke des Abends wird Kleists „Amphitryon“ sein, auch eine Geschichte über Männer und Frauen. „Es geht in den Aufführungen im Allgemeinen um Frauen und Männer, um Spielarten menschlicher Archetypen“, erklärt Kohnle. Kleists Tragikomödie erzählt die Geschichte von Amphitryon, der, nachdem er aus dem Krieg heimgekehrt ist, den Eindruck bekommt, seine Frau habe ihn betrogen. „In ‚Die Laune der Verliebten‘ geht es um die Liebe zwischen jungen Menschen“, so Kohnle, „‚Amphitryon‘ widmet sich den verheirateten Paaren.“

Rund ein Semester lang haben die Schauspielschüler an den Stücken gearbeitet. „Im Grunde“, so Kohnle, „ist es eine Probenzeit von sechs Wochen, verteilt auf ein Semester.“ Damit ist man schon sehr nah dran an Probenzeiten, die auch in großen Theatern benötigt werden.

Ingeborg Meyer, Leiterin der Theaterschule, betont, dass am 13. und 20. Februar die Aufnahmeprüfungen für das Wintersemester 2016 stattfinden. Besteht man diese Prüfung, kann man sich an der Theaterschule in einer dreijährigen professionellen Ausbildung zum Schauspieler oder Regisseur ausbilden lassen.

Weitere Infos gibt es unter http://www.theaterschule-aachen.de/ausbildung Weitere Aufführungen Premiere feiert die etwa 90-minütige Doppel-Aufführung am Donnerstag um 20 Uhr in der Theaterschule Aachen, Schleswigstraße 15. Weitere Aufführungstermine sind 28. Januar und 4. Februar. Der Eintritt kostet 7 Euro (ermäßigt 5 Euro), Karten gibt es an der Abendkasse oder unter 0241-4450645.


AN 04.11.2015
Was ist wichtiger im Leben? Liebe oder Geld
Theterschule Aachen feiert heute Premiere mit dem Erfolgsstück von Dennis Kelly. Prüfungsaufgabe.
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AZ 03.11.2015
Tragisch, aber trotzdem unterhaltsam
„Liebe und Geld”: Schüler der Theaterschule bringen ein besonders gutes Prüfungswerk auf die Bühne
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AZ 29.10.2015
Ricarda Timm

Theaterschule: Starkes Team, neue Bühne und eine frisch gebackene Professorin

Aachen. Jede Liebesbeziehung beginnt mit einem Zufall. So war es wohl auch mit der Theaterschule Aachen und dem ehemaligen Pfarrheim der Gemeinde St. Fronleichnam >Download Artikel



AN26.10.2015

Nina Krüssmann
Geburtstagsfeier mit Goethe und Brecht

Aachen. „Es ist zwar ein Handwerk, aber auch ein bisschen Zauber“, jubeln die Studierenden am Ende der Nachmittagsaufführung. Komplett gefüllt ist der Saal im Schleswigheim, das Interesse am Tag der offenen Tür der Theaterschule Aachen ist an diesem Samstag groß.

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AN 22.8.2015
Theaterschule Aachen: Kisten auspacken und gleich losspielen
Von: Nina Krüsmann

Seit sechs Wochen befindet sich die Theaterschule Aachen in ihren neuen Räumen an der Schleswigstraße 15. Noch sind nicht alle Kisten ausgepackt, aber seit vergangener Woche ist Leben in der Bude.

Das Schuljahr hat begonnen und startet direkt mit einigen weiteren personellen und strukturellen Neuerungen, welche die Schul- und künstlerische Leiterin der Theaterschule Aachen, Ingeborg Meyer, jetzt erklärte.

Neuer Verwaltungsleiter der ehemals an der Theaterstraße ansässigen privaten Schule ist Dennis Voiculescu. ´Die Vollzeitausbildung wurde zum Schuljahresbeginn von vier auf drei Jahre verkürzt – bei gleichen Inhalten und Stundenzahlen. Elf Schüler des ersten Semesters arbeiten deshalb derzeit mit älteren Schülern aus dem dritten Semester zusammen. Die Absolventen früher auf die Bretter, die die Welt bedeuten, zu entlassen, ist der Wunsch dahinter.

Kunstausstellungen geplant

Noch kann man sich kurzfristig für die Ausbildung anmelden. Hochkarätige Dozenten wie Elfie Hansch und eine große Erfolgsquote bestätigen den Erfolg: 80 Prozent der Absolventen gehen nahtlos in ein Engagement über.

„Unsere Theaterschule im ehemaligen Bürgerzentrum St. Fronleichnam soll nicht nur Ausbildungszentrum, sondern auch ein Kulturzentrum sein“, betont Meyer. Ein entsprechendes Schild ist in Vorbereitung. Vermieter sind das Bistum und die Stadt Aachen. Eine Tagesvermietung zum Beispiel für Karnevalsveranstaltungen ist auch weiterhin möglich, sofern es mit dem Stundenplan vereinbar ist. Im Keller ist ein Performance-Theater angedacht. Alle sechs Wochen sind themenbezogene Kunstausstellungen lokaler Kreativer geplant.

Der Spielplan hält einige Leckerbissen bereit. Ab 5. September, 20 Uhr, wird „Fast Faust“ gespielt, ab 6. September, 16 Uhr, „Amphitryon“. „Die Laune der Verliebten“ und „Liebe und Geld“ sind weitere Stücke auf dem Herbstprogramm. Der Eintritt kostet jeweils sieben Euro (fünf Euro ermäßigt).


Schnupperkurse

Regiestudent Florian Wugk aus dem siebten Semester arbeitet derzeit mit sechs Kollegen an der Inszenierung von „Nathan der Weise“. „Das Stück enthält viele aktuelle Bezüge in Bezug auf die drei Weltreligionen“, erklärt der 22-Jährige. In zwei Monaten will er das Werk zur Aufführung bringen.

Das Ausbildungs-, Workshop- und Kursprogramm eröffnet von Schnupperkursen über den Jugendclub bis hin zu Gesang und Tanz für Erwachsene vielfältige Möglichkeiten. Ab 7. September starten neue Kurse für Schauspiel in Gebärdensprache und „Sprache spielend lernen“ für Menschen mit Migrationshintergrund.

Demnächst möchte Ingeborg Meyer auch einen Inklusionskurs anbieten, bei dem in Zusammenarbeit mit Studierenden der RWTH und der Lebenshilfe Aachen Menschen mit Behinderung Theater spielen.

Die öffentliche Wiedereröffnung und Feier zum 15-jährigen Bestehen der Theaterschule ist am 24. Oktober. Nach einem Festakt mit Gästen aus Kultur und Politik gibt es einen Tag der offenen Tür mit vielen Darbietungen der Schüler.

http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/theaterschule-aachen-kisten-auspacken-und-gleich-losspielen-1.1162393


AZ 18.8.2015
Mit vielen neuen Ideen an den neuen Standort im Ostviertel

Theaterschule Aachen für Schauspiel, Regie und Musical
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/theaterschule-mit-vielen-neuen-ideen-an-den-neuen-standort-im-ostviertel-1.1159194


>Radiobeitrag
BRF – Belgischer Rundfunk 10.6.2015

Wir möchten uns beim BRF für die Zurverfügungstellung
des Radiointerviews mit Handfried Schüttler herzlich bedanken.
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AN/AN 10.6.2015
„Was ihr wollt“: Leben, Liebe, Macht und Intrigen

Die Tradition des Absolventen-Stücks ist lang an der Theaterschule Aachen, gleichbleibend spannend – und die hohe Qualität vergangener Aufführungen versetzt auch das Publikum bei der diesjährigen Aufführung wieder in Theaterlaune.

Mit „Was ihr wollt“ von William Shakespeare versprechen Norman Nowotko, Ilay Okur, Lucy Errico und Marlène Jeffré eine Komödie mit einem Verwirrspiel um Liebe und Intrigen. Jeder liebt in diesem Opus. Es ist nur nicht immer klar, wer in wen vernarrt ist. Denn längst nicht alle sind das, wofür sie sich ausgeben.

Vor der Küste Illyriens strandet ein Schiff. Viola rettet sich an Land, ihr Zwillingsbruder, glaubt sie, sei ertrunken. Deshalb zieht sie Männerkleidung über und tritt als Page in den Dienst des Herzogs Orsino. Der schickt den vermeintlichen Knaben als Boten seiner Liebe zu Olivia. Diese wiederum entflammt – natürlich – für den hübschen Pagen. Noch turbulenter wird es, als der totgeglaubte Zwillingsbruder Violas quicklebendig auftaucht.

Auf der fast leeren Bühne zeigen die vier Protagonisten das schwungvolle, perfekte Wechsel- und Verwechslungsspiel um Verführung, Lust und Liebe. Bravourös meistern die vier jungen Schauspieler die Herausforderung, alle zwölf der von Shakespeare vorgeschriebenen Rollen umzusetzen. Sie verwandeln sich in rasender Schnelle und das mit überzeugender Bühnenpräsenz. Die Bühnenmusik von Fabio Piana unterstützt so manche Szene und gibt den Gags noch ein wenig mehr Feuer.

Doch es ist nicht nur die Leichtigkeit der Komödie, die Gastregisseur Hanfried Schüttler reizt. In der Lustigkeit gibt es immer Wehmut. Die Figuren investieren jede Menge Gefühl – oft blindwütig. Und dabei fallen sie entsprechend oft auf die Nase. Sie verrennen sich. Die vielen Spielarten der Liebe, die auch Betrug, Selbstverliebtheit und Eifersucht einschließen, wirken mitunter geradezu brutal.

In ihrem wirklich überzeugenden Spiel vereinen die Protagonisten Leben, Liebe, Macht und Intrigen. So entsteht eine runde und überzeugende Wiedergabe der Komödie, die 1602 zum ersten Mal in England auf der Bühne zu sehen war. Ein wunderbarer Theaterabend, viel Applaus für die vier frischgebacken Schauspieler und Schauspielerinnen. Die Leiterin der Theaterschule für Schauspiel und Regie, Ingeborg Meyer, ist stolz auf ihre Schüler, die sie nun mit schweren Herzen in die große Welt des Theaterlebens entlassen muss.

Weitere Aufführungen gibt es am
10. Juni um 20 Uhr,
13. Juni um 18 Uhr,
14. Juni, um 16 Uhr
17. Juni um 20 Uhr.
Tickets gibt es unter Tel. 4450645 oder an der Abendkasse.



AN 10.6.2015

Fotokünstler Ales Vega porträtiert Schauspielschüler
Ein Fotokünstler, der Theaterschüler porträtiert – das klingt nicht nur nach Kunst, es ist ein Kunstprojekt. Interessierte Besucher können das Fotoshooting von Ales Vega am Samstag, 13. Juni, ab 16 Uhr live in der BBK-Galerie in den Aachen Arkaden, Trierer Straße 1, verfolgen.

Mit dabei sind Lukas Strübig (Theaterschüler), Absolventin Diana Margolina, Ales Vega (Fotokünstler), Ingeborg Meyer (Leiterin der Theaterschule) und Natalie Mallmann (Theaterschülerin). Vega: „Diese Idee, Schauspielschüler vor die Linse zu bekommen, habe ich schon lange. Bei dem Event soll eine Symbiose zwischen Schauspiel, Bildender Kunst und Musik entstehen. Dies ist ein wichtiger Aspekt in meinem Schaffen.“

Die Aktion findet vor der Kulisse von Ales Vegas Ausstellung „Musica“ statt. Die Schauspielschüler bekommen in der Galerie die Gelegenheit, ganz besondere Bühnenluft zu schnuppern und ihre Bühnenpräsenz zu verbessern. Ingeborg Meyer ist überzeugt: „Dazu eignet sich das Shooting herausragend.“



Antenne AC
Bericht zu „Der Sturm”
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Radiobeitrag
BRF – Belgischer Rundfunk 7.5.2014
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AN 6.5.2014
Absolventen der Theaterschule Aachen begeistern
in Shakespeares „Der Sturm“

Hinter dem weißen Vorhang blitzt und donnert es, Menschen schreien.
Obwohl der Zuschauer die Geschehnisse nur erahnen kann, spürt er die Verzweiflung der Schiffbrüchigen. Die Inszenierung von Shakespeares
„Der Sturm“ an der Theaterschule Aachen kommt mit wenigen Requisiten aus.
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Junge Bühne 6.5.2014

Vom Vorsprechen zum Abschlussstück


Viel Arbeit für den Applaus
Von Marlène Jeffré (Schauspiel- & Regieschülerin 7. Semester)

Am 04. Juli verabschieden wir, die Theaterschule Aachen, unsere 5 Schauspielabsolventen 2014. Nach den Sommerferien begrüßen wir unsere neuen „Ersties“. Das sind zwei große Ereignisse, die in einem Sturm von Freude und Angst vor dem Neuen stehen. Was liegt zwischen Ersties und Absolventen? – Eine 4-jährige Vollzeitausbildung: Schauspiel, Tanz, Gesang, Sprecherziehung, Akrobatik & Jonglage, Theatergeschichte, Rhythmik, Philosophie... So vielfältig wie unsere Schülerschaft sind auch die Inhalte der praktisch ausgelegten Ausbildung. Aber ein gemeinsames Ziel wird von allen verfolgt: Schauspieler/in werden.

Über viele unterschiedliche Etappen und auch Hürden kann der Weg jedes einzelnen vom Vorsprechen bis zum Abschlussstück gehen. Im ersten Semester setzt man sich nicht nur mit den Schauspielgrundlagen, sondern vor allem mit sich selbst auseinander. In den folgenden Semestern entfernt man sich erneut durch Partnerimprovisationen, Menschen- & Tierbeobachtungen von sich, um neue Facetten zu entdecken. Max Reinhardt sagt: „Der wahre Schauspieler ist von der unbändigen Lust getrieben, sich unaufhörlich in andere Menschen zu verwandeln, um in den anderen am Ende sich selbst zu entdecken.“

Das sieht man an unseren Absolventen: im Abschlussstück „Der Sturm“ verwandeln sie sich nicht nur in eine Rolle, sondern in mehrere. Schnelles Umschalten, 100 Minuten höchste Konzentration, viel Bewegung und Musik, Interaktion nicht nur mit den Spielpartnern, sondern auch mit dem Bühnenbild sind die Grundvoraussetzungen, die der Regisseur Hanfried Schüttler an seine Jungschauspieler stellt. Diese meistern sie nach nur 3 Wochen Probenzeit bei der Premiere am 03. Mai mit Leichtigkeit. Das 8. Semester zeigt uns liebenswerte Figuren, die mit menschlicher Widersprüchlichkeit in einer märchenhaften Zauberwelt leben, ohne kitschig oder albern zu wirken.

Shakespeare ist zeitlos. Deshalb sind Bühnenbild und Kostüme nicht an eine Epoche gebunden. „Der Sturm“ spricht eine heute noch aktuelle politische Problematik an: unrechtmäßige Entmachtung. Dieses Thema ist nicht nur in Deutschland, sondern global präsent. Passend, dass 3 der 5 Schauspieler auch Türkisch, Russisch oder Italienisch sprechen, was neben verschiedenen Dialekten mit in die Inszenierung einfließt. Wir erleben konkretes Schauspiel und Shakespeares Sprachgewandtheit in absoluter Natürlichkeit.

Philip Zeevaert, Diana Margolina, Fabio Rocchio, Xenia Wolfgramm und Belma Turan, unsere Schauspielabsolventen 2014, haben ihren Weg vom Vorsprechen
bis zum Abschlussstück mit Bravour gemeistert.



Schauspielabsolventen 2014


zur jungen Bühne


AZ 5.5.2014
Schauspielschüler überschreiten die Grenzen

Es beginnt alles mit einem großen Sturm. Unter lautem Getöse und Geschreie kentert ein Schiff auf hoher See. Hinter dem Vorhang geht es wild zu.
Auf verschiedenen Sprachen wird durcheinander gerufen und auf Umzugskisten geklopft. Rund eineinhalb Stunden später gleicht sich das Bild. Allerdings stehen die Protagonisten jetzt vor dem Vorhang. Und den Lärm machen nicht sie, sondern die Zuschauerinnen und Zuschauer, die vom Auftritt begeistert sind.…
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AN/AZ 30.4.2014
Absolventen der Theaterschule: Mit Shakespeare in den Endspurt -
Nach einem Sturm landet Antonio, Herzog von Mailand, mit seiner Entourage auf einer Insel. Dort lebt seit zwölf Jahren Prospero, sein Bruder und ehemals Herzog, seit er von den nun Gestrandeten entmachtet und im Meer ausgesetzt worden ist … weiter lesen
AN/AZ 24.03.2014
Für den Schauspieltraum gehen sie an ihre Grenzen

Klavierklänge dringen durch die geschlossene Tür. Anweisungen einer Frau sind zu hören. Die Musik verstummt – und setzt neu an. Die Proben laufen, Prüfungen stehen an in der Theaterschule Aachen an der Theaterstraße ...
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AN/AZ 10.08.2013
Schauspielausbildung und Kurse bei der Theaterschule Aachen
Freude über erfolgreiche Absolventen.
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Aachen. Die Theaterschule Aachen freut sich über zwei erfolgreiche Absolventen, die jetzt die wichtige ZAV-Prüfung bestanden haben.
Ben Ossen und Patrick Michel konnten die Prüfer von ihrem Können bei der letzten Abschlussinszenierung "Die Räuber" von Friedrich Schiller überzeugen. Die ZAVKünstlervermittlung ist eine Service- Einrichtung der Bundesagentur für Arbeit unter dem Dach der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV). Sie prüft unabhängig die Fähigkeiten eines Schauspielers auf Bühnen und in Film und Fernsehen. Erfolgreiche Prüflinge wie Ben Ossen und Patrick Michel werden in das Zentralregister aufgenommen, den größten Künstler-Pool Deutschlands. Beide Nachwuchs-Schauspieler haben eine vierjährige Ausbildung für Schauspiel und Regie an der Theaterschule Aachen absolviert. Enthalten war in der Ausbildung Körper- und Sprachtraining, Schauspiel, Improvisation, Gesang und Tanz, Monologe und Szenenstudium, Literaturgeschichte, Cameraacting, Arbeit am Mikrofon, sowie Grundlagen des Vertragswesens in der Theaterlandschaft. Die Ausbildungszeit gliedert sich in das Grund- und Hauptstudium der Schauspielkunst und schließt mit einer Abschlussprufung ab, die eine Inszenierung einschließt. Das Dozenten-Team aus etablierten Theatern Aachens unterstützt Ingeborg Meyer, die die künstlerische Leitung innehat. Bei Bestehen der Abschlussprüfung wird die "Bühnenreife" erteilt, die die Zulassung zum Vorsprechen bei der ZAV-Künstlervermittlung bedeutet. Die Fachexperten der ZAV vermitteln in künstlerische Berufe. Wer an einer Ausbildung interessiert ist, hat im August noch die Möglichkeit an einer Aufnahmeprüfung teilzunehmen.
Die Theaterschule bietet aber auch Kurse und Workshops für Kinder, Jugendliche, Studenten und Erwachsene an. Für Schuler und Studenten, die gerne Schauspieler oder Regisseur werden wollen, gibt es einen Orientierungs- und Vorbereitungskurs. Für Kinder und Jugendliche von 8 bis 15 Jahren findet immer dienstags von 16.45 bis 18.15 Uhr ein Ausdruckskraftkurs statt. Und für Erwachsene gibt es die Laienspielgruppen. Infos und Anmeldung zu allen Kursen und zur Ausbildung gibt es unter 0241/4450645.


AN/AZ 16.12.2013
Junge Talente bohren dicke Bühnenbretter

Die Abwechslung bei der Ausbildung zum Schauspieler und Regisseur spielt eine wichtige Rolle für Florian Wugk, der beim Tag der offenen Tür nicht nur mitspielte, sondern auch durch das Programm führte. Der 21-Jährige ist im dritten Semester und überzeugt: „Hier kriegen wir eine fundierte Ausbildung“ ...
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AZ 13.05.2012
Wo Albees Erstling im Varieté-Theater spielt

Die Probebühne glüht, viel Zeit bleibt nicht mehr bis zur Premiere von „The Zoo Story”. In der Theaterschule Aachen laufen die letzten Proben - die letzten Veränderungen und Verbesserungen werden vorgenommen. Seit ungefähr sieben Wochen wird unter der Aufsicht von Dozent und Regisseur Matthias Bernhold geprobt. ...
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AN 09.06.2011
Neues Wagnis für Ingeborg Meyer

Die Schauspielerin und Dozentin Ingeborg Meyer hat in diesen Tagen mehr als genug zu tun. Denn sie hat nicht nur als designierte neue Leiterin der Aachener Theaterschule viel um die Ohren, auch die Aufnahmeprüfungen für professionelle Ausbildung in Schauspiel und Regie laufen noch bis Ende Juli, jeweils samstags ...
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